Schreibwerkstatt
 

Geschichten für das Leben 2022

22. Dezember 2022

Ritual um altes abzulegen, damit neues kommen kann

Um neues aufnehmen zu können besteht nochmals die Möglichkeit, altes in Gutem abzulegen. Gerne möchte ich diesmal zwei Geschichten mit dir teilen. Zum einen von der aktuellen Energie, zum anderen von einer Begegnung mit einer Frau im Sommern.

Gestern Nacht war die Wintersonnwende. Heute kreisen alle Planeten wieder vorwärts und morgen startet der Neumond in den Steinbock. Geballte Energien und kosmische Einflüsse kurz vor der Weihnachtszeit und zum Jahresende.

Passend dazu habe ich gestern Abend in kleiner Runde die alten Energien dankend dem Feuer übergeben. Der Dank für all das, was Leben ausmacht, schwang mit. Heut Vormittag kam dann unmittelbar und unerwartet die Sonne raus und zauberte die restliche Winterlandschaft in freundliches Licht. Die Berge waren zu sehen. Es wirkte zauberhaft und magisch.

Die guten Energien sind eingeladen, das Licht in uns und in unserer Seele, das leuchten darf. Dies leuchtet direkt von außen zurück, wie die Sonne.

Aus diesem Grund möchte ich auch dich dazu einladen, deine Lasten gedanklich oder auch schriftlich abzugeben. Vorab innehaltend, was sie dir brachten. Von allen Seiten darauf blickend, was dich belastet und der wahre Grund dafür ist. Rundum schauend, was bei dir ausgelöst oder auf den Weg gebracht wurde. Wahrlich blickend, um all die Seiten dankend anzunehmen. Denn alle Seiten sind förderlich für dich, für dein Leben. Dankend nun anzunehmen und abzugeben.

Nachdem du deine Gedanken für dich gesammelt hast, kannst du diese einem kleinen, sicheren Feuer im Freien übergeben. Solltest du die Gedanken auf Papier gebracht haben, kannst du diese in der Form hineingeben. Solltest du sie rein gedanklich vorbereitet haben, übergib sie genau so dem Feuer und bitte darum, dass das Feuer dies für dich transformiert. Damit du befrei bist.

Denn morgen gegen elf Uhr, solltest du alle Energie für dich haben, damit du all das was wahrlich dein Herz weich werden lässt und in der Tiefe deiner Seele berührt, spüren kannst. Denn das wird dann zu deinem inneren Seelenfrieden wie zu unserem gesamten beitragen.

Ich danke dir für dich, dein lesen und tun. Alles Liebe und eine lichtvolle Zeit wünscht dir deine Julia


Die zweite Geschichte, zu der sommerlichen Begegnung, als kleine Anregung und Motivation für dich. Oder auch als Geschichte für Weihnachten, mit deiner Familie, Freunden, Verwandten, Nachbarn, Kollegen oder anderen Menschen, die um dich sind:


Seezugang @ Julia Philipp

Das Abgeben von Altem funktioniert immer. Letzten Sommer traf ich auf dem Campingplatz eine Bekannte, die dort seit über vierzig Jahren einen Campingwagen hatte. Sie sollte ihn verkaufen. Es waren zahlreiche Interessanten an dem lauschigen Platz am Waldesrand, mit direktem Seezugang. Doch über den gesamten Frühling und Frühsommer kam es zu keinem Verkauf.

An einem der sommerlichen Badenachmittag war sie erneut mit Ihrem Mann vor Ort, um den Wagen weiteren potentiellen Käufern zu zeigen. Sie wirkte bedrückt, als ich sie sah. Ich sprach mit ihr und nahm wahr, dass sie innerlich noch nicht losgelassen hatte. Sie hing sehr an dem Platz, den sie seit Kindheit aufsuchte.

ich erzählte ihr, von dem Ritual des loslassen und ans Feuer übergeben. Sie wirkte interessiert und überlegte wie sie das Feuer in der Wohnung machen könnte. Danach ging sie und ich sah ich sie eine Weile nicht mehr.

Als ich sie später am Wasserplatz des Areals wieder traf, kam sie strahlend auf mich zu und meinte ganz leise und innerlich aufgeregt, sie müsse unbedingt mit mir reden.

Sie erzählte mir, dass sie das Feuerritual nicht gemacht habe. Doch ging ihr dies nicht aus den Kopf. Weiter meinte sie, dass sie mit ihrem Mann wandern war und dabei zu einer Kirche auf einer Anhöhe mit weitem Blick kam. Dort lag ein Buch aus, in dem Wünsche, Gebete o.ä. geschrieben werden konnten.

Sie war innerlich noch unschlüssig, ob sie sich trauen sollte, ihre Gedeanken dort hineinzuschreiben. Und damit den Campingwagen dankend für all die Jahre loszulassen und abzugeben, dass neues kommen kann. Sie überwand sich schließlich, tat dies und zündete noch eine Kerze an.

Just an dem Tag, als sie mir das erzählte, kam ein Interessent mit seinem Sohn vorbei, der den Campingwagen kaufte. Innerlich befreit war ihr das bereits vor dem Verkauf anzusehen, dass sie sich nun von dem Platz, der Umgebung und der langjährigen Verbindung gelöst hatte. Nun konnte Neues entstehen.


26. November 2022

Gutes loslassen von Altem

Es ist grau draußen, die Kälte ist spürbar und zeigt sich an den Fenstern. Die Pflanzen haben ihre Blätter verloren. Die Sträucher und Büsche im Garten sind fast kahl. Die Gemüsebeete mit dem Wintersalaten und -gemüse sind abgedeckt.

Auch die Pflanzen im Haus verlieren ihre Blätter. Altes, ausgedientes wird abgeworfen.

So ist es auch für uns an der Zeit, unnötiges wie alten Ballast abzuwerfen. Dinge die ausgedient haben, dürfen dankend verabschiedet werden. Es ist Zeit seine Kraft zu bündeln und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Um dann das einzuladen, was dir dienlich ist.

Ein gutes Abwerfen von all dem das dir in deiner wahren Essenz hinderlich ist, das wünsche ich dir, für diesen Winterbeginn. Denn damit schaffst du Platz in dir für Neues. Möge es sich dann im Frühling zeigen. Wie bei den Pflanzen, die mit voller Kraft ihre neuen Blätter, Knospen und Blüten erscheinen lassen.

Gutes los lassen des Alten und eine zauberhafte, winterliche Zeit wünscht dir deine Julia



22. Oktober 2022

Licht@Julia Philipp

Lass dein Licht leuchten

Die Sonne scheint, die Blätter sind gelb, orange und braun gefärbt. Das Laub raschelt am Boden, ideal um rauszugehen und die restliche Wärme für den Winter aufzutanken. Denn die Tage werden demnächst kürzer. Die dunklere Zeit wird auch durch die anstehende Sonnen- und Mondfinsternis in den nächsten Tagen bzw. Wochen eingeleitet.

Zeit dann dein Licht im Dunklen für dich selbst zu sein. Dein Licht leuchten zu lassen. Erfüllt von der Wärme und der Kraft der Sonne, gestärkt, ganz du selbst zu sein. Dich dabei wohlwollend und friedvoll mit gleichgesinnten, lieben Menschen auszutauschen. Ich wünsche dir, dass die Samen deines Seins aufgehen und dein Leuchten aus dir strahlt.

Alles Liebe und herzerwärmende Grüße deine Julia



22. September 2022

Danke für die Ernte

@Julia Philipp

Lange wollte ich mich mal wieder melden. Doch der Sommer hatte es in sich. Die tägliche Gartenarbeit, stetiges gießen, ausgeizen der Tomaten, zuschneiden, abernten, einkochen. Natürlich auch frisch aufkochen und tägliches Essen von dem Gemüse, den Salaten, Kräutern und Früchten aus dem eigenen Anbau. Zahlreiche neue Rezepte habe ich ausprobiert. Für den Winter frischen Sommersalat eingekocht, Obst eingelegt, Marmeladen und Aufstriche gemacht, Pesto für die nächsten Wochen zubereitet wie zahlreiche Fermente hergestellt. Im Keller stapeln sich die Gläser, die nun provisorisch in Kartons stehen. Ein Regal dafür ist eine der nächsten Aktionen.


Besonders von Juli bis Anfang September war es draußen die reinste Freude. Jeden Tag erwartete mich bei Sonne und Vogelgezwitscher was anderes. Nebst der Ernte von Pflanzen im Garten war ich viel mit den Kräutern der wilden Natur beschäftigt. Die meisten Pflanzen suchte und erntete ich bis zum Mittagsläuten. Danach ging es heim. Die Pflanzen wurden sortiert, Tag, Zeit und Standort notiert. Ich habe Hinweise für die weitere Verwendung wie Wirkung aufgeschrieben. Danach habe ich die meisten Pflanzen kopfüber in der Gartenhütte zum Trocknen aufgehängt. Andere habe ich direkt genutzt oder anders weiter verarbeitet. Die getrockneten Pflanzen warten nun darauf weiter verarbeitet zu werden. Als Tee, Gewürz für Suppen und Eintöpfe, Blüten für den Salat oder als Badezusatz. Die Bandbreite ist enorm und ständig kommt was Neues dazu.

@ Julia Philipp

Die Fülle mit der mich die Natur dieses Jahr beschenkt ist sensationell. Die Samen, die ich gesät habe, sind im Weitesten aufgegangen und noch viele mehr. Im Garten haben sich übrigens von selbst sehr viele Kräuter angesät. Herrlich bspw. nun täglich mit Franzosenkraut zu kochen. Der Dank für all das ist sehr groß. Diesen möchte ich auch hier lassen und dich bildlich ein Stück teilhaben lassen.

Wie hast du den Sommer verbracht? Sind Samen "deines Lebens" auch aufgegangen?

Ich freu mich von dir zu lesen.

Alles Liebe deine
Julia

PS: Morgen ist die Tag- und Nachtgleiche - Zeit sich wieder zurückziehen und nach innen zu gehen.


13. Juli 2022
Gartenzeit

Hochsommer: Zeit für Ernte im Garten und gleichzeitig in der freien Natur. Alles blüht üppig. Die Tomaten hängen in Trauben an den Sträuchern. Die Gurkenpflanzen haben zahlreiche Blüten und täglich neue kleine Gurken. Die Paprika und Chilis nehmen Formen an und brauchen nur noch etwas Farbe. Die Auberginen wachsen langsam heran, obwohl ich sie später gesät habe.

 

Kohlrabibläterernte@Julia Philipp

Das Kohlgemüse finde ich faszinierend. Beim Kohlrabi konnte ich lange die Blätter ernten und als Gemüse ähnlich wie Spinat anbraten, übrigens super vitaminreich. Zwischendurch gab ich die üppigen Blätter in den Mixer, machte daraus einen Smoothie oder verfeinerte sie mit weiteren Zutaten als Pesto. Die anderen Kohlgemüse wie Broccoli, Blumenkohl, Wirsing befinden sich in allen möglichen Gewächsstadien in den Beeten. Von putzig klein bis groß und fast ausgewachsen.

Dir rote Beete ist teils abgeerntet, feingerieben und fermentiert. Neue kleine Pflanzen kommen nach. Die Kartoffeln in den Beeten wie in den Säcken sind in voller Blüte. Weitere Salate für den Herbst stehen in Anzuchttüpfen bereit. Die Blumen im gesamten Garten ziehen zahlreiche Hummeln, Bienen und Schmetterlinge an. Es brummt und summt. Es bewegt sich einiges.

Die Brombeeren ranken in die Höhe und haben einige Blüten wie die ersten noch grünen Beeren. Dafür sind die Himbeeren bereits reif.  Bei denen finde ich laufend kleine Löcher, wenn ich sie ernte. Die Mitesser, die gibt es auch. Die sammle ich immer wieder mal ab und bringe sie wo anderes hin. Doch lasse ich ihnen immer wieder einen Teil, denn jedes Tierchen hat seinen Nutzen.

Heute erst habe ich mitten beim Verzehr der kräftig gefärbten Himbeere einen Ohrenwuckler entdeckt. Die Ohrenwuckler, auch Ohrenwuzler oder auf niederbayerisch Ohrenschloifer genannt, fressen bspw. die Blattläuse. Dafür eben auch immer wieder ein Loch in die Himbeeren.

Faszinierend, die Natur, wie sie sich gegenseitig bedingt und ausgleicht. In dem Sinne lasse ich gerne mal ein bisschen was von der Himbeere den Tieren. Denn zugleich bleibt auch für mich einiges über. Letztlich ist genug für alle da, wenn wir es entsprechend achten und verteilen.
Sei wachsam für die Zusammenhänge des Lebens. Gutes Teilen mit wem auch immer und einen wundervollen Appetit.
Deine Julia


01. Juli 2022

Kirschzeit

@pixabay

Die Bäume hängen voll mit reifen roten Kirschen. Eine besondere Zeit, wie ich finde. Denn sie ist nur von kurzer Dauer. Das macht die Kirschen für mich auch so besonders. Rund zwei Wochen im Jahr sind sie erntereif. Da freue ich mich sehr darauf und genieße dann die Frucht in vollen Zügen. Denn dann gilt es wieder ein ganzes Jahr lang warten, bis die Krischen reif sind.

In Hinblick auf das Leben, sind besondere Momente wie eine Kirsche. Und die Zeit dazwischen kann eine enorme Vorfreude sein.

PS: Dieses Jahr habe ich mir für später noch ein paar besondere Momente eingelegt.


15. Juni 2022

Unterm Buchenbaum

Neulich saß ich unter einem Buchenbaum. Diesen Baum suche ich immer wieder mal auf. Die Buche ist sehr kräftig. Sie steht gerade gewachsen da. Ihr Wurzeln reichen etwas aus dem Erdreich und laden mich ein, barfuß um sie rum zu gehen. Sie breitet gerade jetzt im Sommer ihr Blätterdach über mir aus. Sie schützt mich vor Sonne, hält an anderen Tagen den Regen etwas ab und gibt mir stetig frische Luft zum Atmen. Sie strahlt eine enorme Ruhe aus. Dieser kraftvolle Baum ist ein lebendiger Energiespender und bringt Klarheit in die Gedanken. Ich empfehle dir, dich an einem sonnigen und heißen Tag wie diesen unter eine Buche zu setzen. Gutes Verweilen und Sein wünsche ich dir.
Alles Liebe deine
Julia


31. Mai 2022

Natur ist nicht änderbar

Den Frühling war ich sehr damit beschäftigt alle möglichen Samen in Töpfe zu streuen, zu beschriften und einen Beet Plan zu entwerfen. Es war an der Zeit, den Garten anzulegen und mir Gedanken über die Pflanzenfolge in den Hochbeeten, in den Bodenbeeten usw. zu machen. Zunächst überlegte ich, was ich gerne ernten und essen möchte. Die ersten Samen wanderten dann bereits im Februar in kleine Töpfe. Stetig kamen neue hinzu und die Impulse für weitere Pflanzen erhöhten mein Sortiment und führten zu Anzuchtplatten. Mittlerweile ist es Frühsommer und draußen blühen schon die ersten Kartoffeln, die Kürbis und Zucchini haben bereits einige Blüten, bei den Tomaten habe ich über vierzig Stück gezählt, die Kohlgemüse entwickeln sich gut und bei den Radieschen und Mairübchen habe ich nach dem letzten Rasenschnitt zahlreiche Schnecken abgesammelt. Eine Freude, die Natur blühen zu sehen und direkt aus dem Garten ganz frisch zu ernten wie zu essen.

Bevor dies allerdings geschehen konnte, war einiges an Überlegung, Information und Pflege nötig. Für mich ist es der erste Garten den ich anlege. Ich entschied mich für Samen, um den Wachstumsprozess direkt zu verfolgen. Ich achtete auf die Auswahl möglichst natürlicher Samen, denn schließlich will ich gut essen. Fasziniert betrachtete ich die Töpfe auf der Fensterbank. Ich war begeistert, die Samen wachsen und sich ausbreiten zu sehen. Es war für mich auch immer wieder schön zu beobachten, dass fast alles Samen aufgingen.

Ich habe gelesen, dass zwischen dem Kohlgemüse Tagetes gut wäre, auch wegen der Bienen und Hummeln. Deshalb habe ich Tagetes direkt mit angesät. Als von den 14 Tagetes die ersten grünen Blätter rausspitzten, war ich wie immer sehr erfreut. Dreizehn an der Zahl sah ich dann. Eine davon war ein Stückchen größer als die anderen. Doch hatte sie noch die schwarze Hülle des Samens um den grünen Austrieb. Ich wollte die Pflanze unterstützen, ihr das Abnehmen. Doch konnte ich trotz starker Vorsicht nicht die Pflanze unbeschädigt zurücklassen. Ein Teil des Grüns ging mit ab und die Pflanze war nun die Kleinste von allen, erholte sich nur schwer, schien nochmals nachzulegen. Die nächsten beiden grünen Blätter entwickelten sich. Doch letztlich war sie zu geschwächt und ging ein.

Das tat mir sehr leid und da merkte ich, für mich: der Natur brauche ich nicht zu helfen, die macht das auf ihre Art und zu ihrer Zeit. Vermutlich hätte sie es ohne meine Hilfe viel besser geschafft. Das weiß ich jedoch nicht, da ich keinen direkten Vergleich habe. Jedoch habe ich daraus folgende Erkenntnis gezogen:

Die Natur kann ich nicht beeinflussen – die hat ihren eigenen Rhythmus und Weg. Beobachten kann ich und lernen. Das möchte ich dir mitgeben. Ich wünsche dir, ganz viel Liebe zu den Pflanzen und damit auch zu dir. Denn ohne Pflanzen, Gräser, Bäume, Blumen usw. wärst du nicht. Bedenke das.

Alles Liebe und Gutes beobachten Julia


14. April 2022

Dein Leben ist das,

was du draus machst.

Gutes machen, deine Julia


1. April 2022

Die Zeit hat ihren eigenen Rhythmus
oder der Rhythmus bekommt die Zeit, die du ihm gibst

Alles ist vorgegeben, ob es direkt oder indirekt gemacht wird. Der Weg besteht. Wie er gegangen wird, entscheidest du selbst. Direkt oder indirekt. Mit Abzweigungen in eine Sackgasse und den gleichen Weg wieder zurück. Über kleine Ausläufer oder einen längeren Trampelpfad zurück auf den Hauptweg, über einen völlig unbekannten Pfad parallel am Hauptweg auf den du letztlich zusteuerst oder geradewegs direkt auf dem Weg bleibend.
Alles auf dem Weg ist dir dienlich, lässt dich wachsen. Zeigt dir Dinge auf und lässt dich verstehen, sofern du es sehen kannst. Sofern deine Augen bereit sind, es wahrzunehmen. Entsprechend ist alles, was einmal war, wie es war, wo immer es war ein Teil deines bisherigen Weges. Wie du ihn weitergehst, entscheidest du, in jedem einzelnen Moment.
Alles zu seiner Zeit, wann immer die sein mag. Deinen Rhythmus kennst nur du.
Gutes rhythmisches Gespür wünsche ich dir Julia

17. März 2022

Frühlingserwachen

Das Alte ist abgelegt. Das Laub ist im Weitesten im Boden versunken, wie Humus, der neues hervorbringt. Manches mal liegen noch alte Blätter herum und lugen aus dem erdigen Waldboden hervor.
Die Tage werden immer länger, die Vögel pfeifen und die Sonne lässt alles in anderem Licht erstrahlen.
Es ist noch nicht ganz da, das Neue. Es bricht jedoch immer wieder durch. Durch die Schneedecke und aus dem Boden, spitzen erste Frühlingsblumen. Narzissen, Krokusse und Schneeglöckchen. Langsam treten sie hervor. Zwischendurch ein Wind und etwas Regen.
Bis die Sonne mit voller Kraft, alles freilegt, was kommen mag und Licht ins Leben lässt.
Genieße den Frühling im außen und alles, was in dir erwachen mag.
Deine Julia

PS: Am Sonntag den 20. März ist Frühlingsanfang - zeitgleich mit dem Weltglückstag - gutes glücklich sein!


02. Februar 2022

Ein Impuls von mir für dich:

Du bist das Licht,
du trägst die Quelle des Ursprungs in dir,
du hast die Kraft, dein Licht nach außen strahlen zu lassen.

An diesem Tag, mit dem kraftvollen Datum 02.02.2022, einen Tag nach Maria Lichtmess wie Neumond im Wassermann möchte ich dir diesen Gedanken mitgeben. Ein Geschenk für dich und dein kraftvolles leuchten. Alles Liebe, deine Julia


28. Januar 2022

Hommage an dich

Kennst du das Gefühl, wenn du dich wohl fühlst, verstanden wirst und mit dir auf einer Wellenlänge geschwungen wird bzw. du auf der Welle mit anderen schwingst. Wenn Worte gefühlt unnötig sind und alles gesagt ist. Weißt du, wie es sich anfühlt vollkommen vertrauen zu können?

Kennst du wiederum das Gefühl, dass niemand dir richtig zuhört oder du dich unverstanden fühlst. Hast du den Eindruck, alleine da zu sein, mit deinen Gedanken und Ansichten. Hast keine Lust mehr dich auszutauschen, jedweder Befürchtung oder Rückweisung?

Bild @ pixabay

Verzweifle nicht, das ist ein Übergang, deines inneren Wachstums. Halte inne, bleib bei dir und spüre in dich hinein. Nimm wahr, was für dich richtig und stimmig ist. Lasse dich darauf ein und festige dies für dich. Höre dir zu. Höre alles, was in dir an Gedanken gesehen werden mag. Tauche ein, in deinen inneren Dialog und lasse ihn fließen. 

Schaue dir alle Seiten an, die schönen und guten, die schlechten und entsetzlichen. Alle sind wichtig, die einen wie die anderen. Sie sind ein Teil von dir und formen dich. Sie machen dich zu der Person die du bist.

Du bist wunderbar, wie du bist. Danke dir, für all deine Seiten. Danke dir, für dich. Lebe dich 😊

Deine Julia

 

"Wenn du durch eine harte Zeit gehst und alles gegen dich zu sein scheint, wenn du das Gefühl hast, es nicht mehr eine Minute länger zu ertragen, gib nie auf, weil dies die Zeit und der Ort ist, wo sich die Richtung ändert." RUMI


17. Janaur 2022

Dialog mit dir selbst

Zuhören – so leicht gesagt, geschrieben, manches mal so schwergetan. Zuhören, ist nichts weiter, wie zunächst nach innen zu gehen, sich seiner und aller Bestrebungen des Lebens bewusst zu werden. Das Leben sofern möglich von allen, oder zumindest maximal vielen Seiten, zu betrachten. Seine Perspektive um die der anderen zu erweitern. Sich selbst zu verstehen, seine Ansichten und Meinungen zu verstehen. Sich der guten wie schlechten Seiten bewusst sein, völlig frei von Wertung. Alles ist nötig um zu Sein. Wie der Humus im Herbst nötig ist, damit im Frühling wieder etwas Neues austreiben kann.

Hast du dir den Winter über zugehört und den Dialog mit dir geführt? Die Tage sind wieder länger und der Frühling wird nach und langsam näherkommen. Treibt es dich bereits schon raus? Bevor du hinaus und in den Dialog gehst, achte nochmals auf deinen eigenen. Um was geht es dir? Was steckt hinter deinen Anliegen? Wie geht es dir damit? Und welche Gefühle löst es bei dir aus?

Wenn du nun hinaus und in Kontakt mit anderen gehst, mache nichts anders. Höre erstmals zu. Einfach hören. Lass das Gesagte stehen. Achte zunächst darauf, was gesagt wird. Nimm es wahr, ohne es zu werten. Lasse es wirken. Frage bei Unklarheiten nach, wie die Person das meint. Sorge für Klarheit, damit du verstehen kannst, worum es geht. Versuche alle nötigen Informationen zu erhalten, um Klarheit und Verständnis zu generieren.

Spüre hinein, was es bei den Worten der anderen Person bei dir ausgelöst wird. Nimm deine Empfindungen wahr. Spüre, was in dir angesprochen wird. Betrachte, welche deiner Werte oder Vorstellungen bestätigt oder verletzt werden. Lasse auch das wirken. Formuliere das Gesagte der Person gegenüber durchaus in eigenen Worten. Sag wie du es verstanden hast. Wenn du bereit bist, zu antworten, sprich stets von dir aus.

Was du gehört und wie du es wahrgenommen hast, ebenso was es bei dir ausgelöst hat, wie du es siehst und was dir wichtig ist. Nur du kannst für dich sprechen, denn nur du erlebst und empfindest es so wie du. Somit kann jede Person nur für sich, aus der Ich-Perspektive sprechen. Denn die Perspektive der anderen, kennt nur die jeweilige Person, die es betrifft.

Ein Dialog kann Stimmungen auslösen, die zur Dynamik des Gesprächs beitragen. Hab dabei stets dein Ziel vor Augen. Wenn du eine Lösung generieren willst, wird das mit ärgerlichen und verletzenden Worten vermutlich schwer möglich sein. Orientiere dich an liebevollen Worten, an Worten wie du selbst möchtest, dass mit dir gesprochen wird.  

Solltest du noch nicht bereit sein zu antworten, weil du in dem Moment möglicherweise sehr emotional bist, lass das Gespräch an der Stelle erstmals stehen. Es bedarf nicht immer gleich einer Antwort oder Reaktion.

Lasse es nachwirken und gib lediglich zu verstehen, dass es dich so sehr beschäftigt, dass du es momentan nicht weiterführen kannst. Tue das, wenn es in dir ruhiger geworden ist. Lass es stehen, atme und suche die Ruhe in dir.

Zuhören braucht Zeit. Die Musik liegt zwischen den Tönen, wie Wolfgang Amadeus Mozart einst sagte. Nimm dir die Zeit, die Töne zu hören, zu spüren, dich dabei zu spüren und dich selbst zu verstehen.

In dem Sinne wünsche ich dir einen guten Dialog mit dir selbst wie mit anderen.

Alles Liebe Julia

 


02. Januar 2022

Neujahrsgedanken

Neujahr ist ein weltweit erlebtes gehen von Altem und kommen von neuem. Dies geschieht jedoch in jedem Moment. Der eine Moment ist nun schon vorüber, der neue ist noch nicht da. Eben als ich das Schreibe, bin ich mitten in diesem Moment. Dem Buchstaben, der mit dem jeweiligen Finger in die Tastatur fließt, der nächste. So entsteht ein Wort, ein Satz, eine Geschichte.

Wenn ein altes Jahr geht und neues kommen darf, wird dies überall auf der Erde auf seine eigene Art und Weise praktiziert. Dies wird mit Wünschen an andere begleitet. Wünsche, die gedacht, ausgesprochen oder geschrieben werden. Wünsche an andere, und doch die eigenen. Wie der Wunsch nach einem glücklichen oder fröhlichen Jahr, der Wunsch nach einem gesunden, friedlichen oder nach einem normalen Jahr. Was immer es sein mag, der ausgesandte Wunsch ist immer ein Spiegel seiner selbst.

Wo steckst du gerade? Was hast du dir oder anderen gewünscht?

Wünsche sind immer gut, um zu wissen, wo es hingehen soll.

In der Hoffnung steckt eine Sehnsucht dahin.

Die Umsetzung erfolgt zuallererst bei dir.

Und du, bist jetzt, in dem Moment.

Befreie deinen Kopf und denke groß, stets in Verbindung mit der Erde und dem Himmel. Vielleicht kannst du dabei erkennen, dass alles irdische möglich ist, wenn du es selbst wirklich möglich machen möchtest. Wenn es für dich stimmig ist und es sich gut anfühlt, wird es dich beflügeln.

Ich wünsche dir, dass du dir und deiner bewusst bist. Vielleicht hast du zum Jahresende die Zeit der Stille und Innenschau für dich genutzt, vielleicht willst du es jetzt noch machen. Denn alles was du suchst, wirst du in dir finden. Finde und gehe deinen Weg, mit vollem Herzen und einem friedvollen Lächeln.  

Behalte das bei, das dir wahrlich guttut. Lasse altes, ausgedientes und unnützes abfallen. Mache Platz für Neues und lade das an, was zu dir kommen darf. Mache dies, im Einklang mit dir, dein Leben ist jetzt.

Willst du Glück, dann sei glücklich so wie du bist und mit dem was du hast. Willst du Frohsinn, dann sei fröhlich im Sein mit anderen. Willst du Gesundheit, dann achte mit allen Facetten auf dich, um gesund zu sein. Willst du Frieden, dann beginne den Frieden in dir selbst. Und normal wird alles sein, was dir im wahren Sein voll guter Energie dienlich sein wird.

Ein ablegen von Altem ist auch ohne Jahreswechsel in jedem Moment möglich

und ein Neuanfang im nächsten Moment.

Versuche es einfach 😊 jetzt!

Deine Julia


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